Facebook beschwert sich bei Heise über datenschutzfreundlichen 2-Klick-Button

Das Einbinden von Facebook-Buttons (zum Beispiel des "Like-Buttons") hat in letzter Zeit einigen Wirbel bei Datenschützern und Website-Betreibern verursacht. Der Grund: Wird ein solcher Button auf einer Website angezeigt, dann werden Informationen des Besuchers unmittelbar an Facebook übermittelt - und zwar ohne dass der Besucher hierzu den Button auch anklicken muss. Mit Hilfe dieser Daten kann Facebook dann ein vollständiges Profil des "Surf-Verhaltens" eines Benutzers erstellen. Das gleiche gilt ebenso für Twitter und ähnliche Social-Networks.

Verschiedene Website-Betreiber gehen daher dazu über nun eine zweistufige Lösung zu fahren. Dabei wird zunächst ein Button auf der eigenen Website eingebunden, der nicht von Facebook & Co. kommt, sondern von der Website selbst. Erst wenn dieser Button vom Besucher angeklickt wird, werden die Buttons und Scripte von Facebook & Co nachträglich geladen. Wir setzen diese Technik bereits seit mehreren Monaten erfolgreich in verschiedenen Web-Projekten ein. Seit Donnerstag, dem 1. September 2011, nutzt nun auch der bekannte Verlag Heise dieses Konzept. Hier hat Facebook sofort reagiert - lesen Sie hier mehr dazu: http://heise.de/-1335658

Wir sind von unsinnigen Vorwürfen seitens Facebook & Co. bislang verschont geblieben ... mal schauen wie lange noch.